Umbauarbeiten im Zedernpark Teil III

Nach ca. 10 langen Monaten hat das grosse Umbauprojekt in den Räumlichkeiten der Infosystem AG endlich ein Endergebnis gebracht. Nachdem im November 2019 das 1. Obergeschoss fertig gestellt wurde, haben auch die Arbeiten im 2. OG Anfang Januar 2020 ein Ende gefunden.
Dies bedeutet, dass die Infosystem AG im Zedernpark nur noch das 1. OG und das 2. OG behaust. Der Empfang ist neu im 2. Stock angesiedelt. Um sich vor Ort gut zurecht zu finden, sind entsprechende Beschriftungen am und im Hause Zedernpark angebracht.

performis® Leistungserfassung mit Badge

Die performis® Leistungserfassung gibt es schon seit längerem als Desktop- und Mobile-Version. Neu kann man die Leistungserfassung auch mittels Badgesystem nutzen.

Badgesystem performis® LE

Das Badgesystem besteht grundsätzlich aus zwei Komponenten. Zum einen braucht es ein Terminal, an welchem die Mitarbeitenden ihre Arbeitszeiterfassung ein- und ausstempeln können. Das Terminal besteht aus einem klassischen Windows-Tablet, gepaart mit einem NFC-Reader. Das ermöglicht eine sehr flexible Standortfestlegung und lässt sich ebenso einfach montieren wie demontieren. Zum anderen braucht es als Gegenstück NFC-Chips, welche in allen möglichen Formen verfügbar sind. Chipkarten, Schlüsselanhänger, Armbänder und einige weitere Alternativen sind hier möglich.

Daten in Echtzeit auf allen Geräten

Damit nicht versehentlich Daten auf mehreren Geräten mehrfach erfasst werden, werden die erfassten Zeiten in Echtzeit auf allen Geräten angezeigt. So behält man jederzeit den kompletten Überblick über alle erfassten Arbeitszeiten, egal ob am Smartphone, am Computer oder am Terminal.

Abruf von Saldi

Neben der kontaktlosen Arbeitszeiterfassung werden über das Terminal auch aktuelle Informationen zum Stundensaldo und Feriensaldo abgerufen. Das ermöglicht jederzeit einen sauberen Überblick für die Mitarbeitenden.

performis® Personaladministration Quellensteueränderung

Änderungen im Quellensteuergesetz

Es gibt per 01.01.2021 Änderungen im Quellensteuergesetz. Die Abrechnung über das QST-ELM bleibt mit performis® PA weiterhin sichergestellt. Die von der Swissdec evaluierten Anforderungen haben wir überprüft und zwei relevante Änderungen wollen wir etwas näher beleuchten.

1. Die QST-Tarifcodes R, S, T und U für den Kanton Tessin kommen neu zur Anwendung für Grenzgänger mit Wohnsitz in Italien, die täglich nach Italien zurückkehren.
Sofern Sie QST-pflichtige Grenzgänger im Kanton Tessin mit Wohnsitz Italien haben, ändern Sie die Tarifcodes der Mitarbeitenden entsprechend.

2. Der QST-Tarifcode D für den Nebenerwerb darf ab 01.01.2021 nicht mehr verwendet werden.
Bitte überprüfen Sie, ob Sie QST-pflichtige Personen haben, die heute mit Tarifcode D abgerechnet werden und klären Sie mit dem QST-Amt ab, ab wann welcher Tarifcode für die Personen angewendet werden muss.
Zusätzlich werden wir die Personalverantwortlichen noch informieren, in deren Firmen wir QST-pflichtige mit Tarifcode D im System gefunden haben.

Änderungen im Familienzulagengesetz

Das Familienzulagengesetz hat per 01.08.2020 geändert. Die wesentliche Änderung darin ist, dass Kinder, die in Ausbildung sind, bereits ab dem 15. Lebensjahr berechtigt sind, die Ausbildungszulage anstelle der Kinderzulage zu beziehen. Die Anpassung an unserer Kinderzulagenberechnung ist im Gange und wird mit dem nächsten Patch (PA 8.2.026) ausgeliefert.

Falls Sie bereits vor der Installation des neuen Patches solche Zulagen auszahlen müssen, kann das vorübergehend über das Splitting abgehandelt werden. Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Phishing und Cybersecurity

Cybersecurity ist ein hochaktuelles Thema und damit so wichtig wie noch nie. Daher ist es unerlässlich, sich selber und sein Unternehmen in der digitalen Welt zu schützen. Eines der häufigsten Methoden des Cyberangriffs ist das Phishing. Aber was genau ist Phishing und wie gehen die Angreifer vor?

Was ist Phishing?
Phishing ist eine primäre Methode wie Angreifer sich Zugriff zu fremden Systemen verschaffen. Dabei werden Mails verschickt, die vorgeben von bekannten Anbietern wie Microsoft, gmail oder Facebook zu sein. Die Benutzer werden durch diese Mails auf Webseiten der Angreifer gelotst und geben dort ihren Benutzernamen und ihr Kennwort ein. Dadurch gelangen die Angreifer auf einfachem Weg an Anmeldedaten der Benutzer. Diese Anmeldedaten können dann von den Angreifern benutzt werden, um auf Unternehmensressourcen zuzugreifen – E-Mail, Teams, OneDrive, externe Citrix- und Remotedesktop-Zugänge. Viele Benutzer verwenden für unterschiedliche Webseiten und Services dieselben oder ähnliche Passwörter, was dazu führen kann, dass beispielsweise ein gestohlenes Facebook-Passwort auch den Zugriff auf das Netzwerk des Unternehmens erlaubt.

Wie gehen Angreifer vor?
Phishingattacken erfolgen nicht immer nach dem Giesskannenprinzip, sondern oft als gezielter Angriff auf ein bestimmtes Unternehmen (Spear Phishing). Sie richten sich dann vielleicht erst an die Benutzer, die in den Augen des Angreifers nicht allzu IT-affin sind (z.B. einen Auszubildenden). Sobald ein Passwort eines Mitarbeitenden bekannt ist, kann dessen Postfach zum Versenden von Mails verwendet werden. Die Hemmschwelle, auf einen unbekannten Link zu klicken, der von einem Arbeitskollegen kommt, ist deutlich niedriger. Hinter diesem Link kann sich dann wieder eine weitere Phishingwebsite oder bereits Schadsoftware die z.B. einen Keylogger enthält, befinden.

Zahlen und Fakten
90% aller Einbrüche, bei denen Angreifer an Daten eines Unternehmens gelangt sind, sind auf Phishing zurückzuführen. Jeden Monat werden ca. 1.5 Millionen neue Phishing Websites erstellt und die durchschnittliche Lebensdauer einer solchen Website beträgt 15 Stunden. Aus diesem Grund ist es sehr schwierig, diese Websites technisch zu erkennen und zu blockieren.

Wie können wir Sie unterstützen?
Wir, die Infosystem, kann mit Ihren Benutzern Trainings zum Erkennen von Phishingmails durchführen. Auch Tests der Benutzer durch fingierte Phishingmails sind möglich. Diese können aufzeigen wie hoch der Sensibilisierungsgrad im Unternehmen ist.

Microsoft365 Data Center nun auch in der Schweiz

Microsoft hat im Dezember 2019 den Schritt in die Schweiz geschafft und hat ein Data Center sowohl in Zürich als auch in Genf eingerichtet. Diese stehen für die Microsoft365 und Azure Dienste zur Verfügung, um die steigende Kundennachfrage und den Nutzungswachstum abzudecken.

Neue Microsoft365-Subscriptions werden automatisch in dem Data Center gelagert, welches geografisch am nächsten der Rechnungsadresse des Kunden ist. Für bestehende Microsoft365-Subscriptions besteht die Möglichkeit, via Opt-In Verfahren in die Schweiz migriert zu werden. Dies ist für unsere bestehenden Kunden bereits beantragt und wird bis spätestens 24 Monate nach Antragstellung von Microsoft umgesetzt. Für die Datenverschiebung in die neue Rechenzentrumsregion fallen für unsere Kunden keine zusätzlichen Kosten an.

Microsoft365 ist der neue Name für Office365. Microsoft365 umfasst alle Funktionen und Vorteile, die auch Office365 beinhaltet hat. Der Name wurde neu gewählt, da die Funktionsvielfalt und die Vorteile dieser Abonnementlösung so besser widergespiegelt wird. Mehr Infos zu Microsoft365 gibts auf der Website von Microsoft: microsoft.com/de-ch/microsoft-365

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